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Protest der Beschäftigten von DuMont

Protest der Beschäftigten von DuMont

Ausführlicher Bericht von Helma Nehrlich auf M-Online

12.04.2019 - Für einen Tarifvertrag, Beschäftigungssicherung und die Wiederbesetzung von freien Stellen protestierten die Beschäftigten am 11. April.

Der Aufruf der Gewerkschaften:

Liebe Kolleg/innen von Newsroom und Berlin24,

auf der Versammlung am 3.4.2019 haben wir uns über die aktuelle Situation in der Redaktion ausgetauscht. Alle waren sich einig: So kann es nicht weitergehen! Wir sind kämpferisch und entschlossen und lassen uns nach dem Rausschmiss aus dem Berliner Verlag und der Schließung der DuMont Hauptstadtredaktion nicht noch ein drittes Mal schlecht behandeln – so nicht, DuMont! Wir, die Gewerkschaften, haben an diesem Montag den Geschäftsführer Aljoscha Brell aufgefordert, die unterbrochenen Tarifverhandlungen mit ver.di, DJV und jvbb weiterzuführen. Unsere zentralen Forderungen sind:

  • Übernahme des Tarifvertrages für die RRG in Köln - Gehalt und Manteltarifvertrag
  • Beschäftigungssicherung vor betriebsbedingten Kündigungen und Schutz vor Auslagerungen in der Redaktion bis Ende 2020.
  • Kein weiterer Personalabbau in der Redaktion. Wiederbesetzung von Arbeitsplätzen in der Redaktion.


Wir setzen am kommenden Mittwoch ein deutliches Signal vor der Tür, dass wir erwarten, dass die Geschäftsführung mit den Gewerkschaften verhandelt.

Was:          Gemeinsame Mittagspause (das ist kein Streik)

Wann:       Donnerstag, den 11. April 2019 in der Zeit von 12:00 – 12:30 Uhr

Wo:           vor der Tür des Verlagshauses

Wir erwarten vom Arbeitgeber, dass innerhalb von vier Wochen nach Aufforderung durch die Gewerkschaften, die Tarifverhandlungen fortgeführt werden. Dafür gehen wir am 11. April 2019 vor die Tür.

Mit kollegialen Grüßen

Jörg Reichel

(Landesgeschäftsführer dju in ver.di Berlin-Brandenburg)