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Neuer Vorstand der ver.di-Fachgruppe Medien

Neuer Vorstand der ver.di-Fachgruppe Medien

Der neue Landesvorstand der Fachgruppe Medien, Journalismus und Film Berlin-Brandenburg (v.l.n.r): Johann Stephanowitz, Benjamin Marnitz, Anke Miltenberger (stellv. Vorsitzende), verdi-Sekretärin Kathlen Eggerling, Sylvia Vogt, Thomas Klatt, Reinhold Dienes, Regine Hergersberg, ver.di-Landesfachbereichsleiter Marcus Borck und Renate Gensch (Vorsitzende). Nicht auf dem Foto: Theodor Pischke, Benno König und Melanie Thielebein. Hikmat El-Hammouri FG Medien  – Der neue Landesvorstand der Fachgruppe Medien, Journalismus und Film Berlin-Brandenburg (v.l.n.r): Johann Stephanowitz, Benjamin Marnitz, Anke Miltenberger (stellv. Vorsitzende), verdi-Sekretärin Kathlen Eggerling, Sylvia Vogt, Thomas Klatt, Reinhold Dienes, Regine Hergersberg, ver.di-Landesfachbereichsleiter Marcus Borck und Renate Gensch (Vorsitzende). Nicht auf dem Foto: Theodor Pischke, Benno König und Melanie Thielebein.


Im Rahmen der ver.di-Organisationwahlen und Strukturreform hat sich jetzt der neue Landesvorstand der Fachgruppe Medien, Journalismus und Film Berlin-Brandenburg konstituiert.

Nach Teilversammlungen in den verschiedenen Bereichen sind Vertreter:innen der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten Union (dju), der Deutschen Welle (dw), dem rbb, der FilmUnion und aus den Kinos für die Geschicke der neuen Fachgruppe verantwortlich. Zur Landesvorsitzenden wurde Renate Gensch (dju), zu ihrer Stellvertreterin Anke Miltenberger (dw) gewählt.  Der Landesvorstand beschäftigte sich vor allem mit der derzeitigen Situation in den Bereichen sowie den Planungen und Projekten für dieses und vor allem im kommenden Jahr.  Renate Gensch: „Angesichts der Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine stehen auch unsere Mitglieder vor schwierigen Zeiten. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir überall tarifliche Verbesserungen für Festangestellte und Freie erreichen!“

Viele gute Tarifverträge konnten schon in diesem Jahr geschlossen werden wie bei Zeit Online, den Nachrichtenagenturen, dem Tagessspiegel oder für Filmschaffende mit Netflix. Aktuell befinden sich die Beschäftigten von Deutscher Welle, Deutschlandradio, dem rbb und der Yorck-Kinos in Tarifauseinandersetzungen. Dabei geht es sowohl um Bestandschutzregelungen als auch um Gehalts- und Honorarhöhungen. Aber auch im medienpolitischen Bereich stehen viele Themen für den neuen Vorstand an. „Das betrifft die Reform des Rundfunkstaatsvertrages für Berlin und Brandenburg, die Debatte um den öffentlichen-rechtlichen Rundfunk nach dem Schlesinger-Skandal beim rbb und anderer Sender als auch der Schutz von Journalist: innen bei Demos,  gegen Bedrohung, Hass und Hetze – auch in den sozialen Medien,“ erklärt die neue Landesvorsitzende.