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Filmstart "Mit eigenen Augen" über die Arbeit von MONOTOR

dju und ver.di Berlin-Brandenburg laden ein zum

Filmstart "Mit eigenen Augen" über die Arbeit von MONOTOR

Nur für dju/ver.di-Mitglieder

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Journalistinnen und Journalisten in allen Medien,
liebe Mitglieder der FilmUnion,
liebe Mitglieder in den Kinos,

wir freuen uns, Euch nach den zahlreichen Lockdowns zwei besondere Veranstaltungen anbieten zu können:

In Kooperation mit dem REAL FICTION FILMVERLEIH lädt die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di zum Kinostart des Dokumentarfilms

"MIT EIGENEN AUGEN"

am Donnerstag, den 11. November 2021, um 19 Uhr,
ins Cinestar-Kino in die Kulturbrauerei (Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin)

ein.

Der Film bietet einen einmaligen Einblick in die Redaktionsarbeit des Politikmagazins MONITOR.

Im Anschluss an den Film diskutieren Regisseur Miguel Müller-Frank, der ehemalige Monitor-Redakteur Stephan Stuchlik und die dju-Landesvorsitzende Renate Gensch u.a. über journalistische Arbeit, redaktionelle Zwänge und Bedrohungen aus der rechten Szene. Moderation: Stefan Reinecke (taz).

Wer am Donnerstag verhindert ist, kann den Film „Mit EIGENEN AUGEN“ und Diskussion auch am

Freitag, den 12. November 2021, 19 Uhr, im Kino-Moviemento (Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin-Kreuzberg) sehen. 

Die Diskussion mit Regisseur Miguel Müller-Frank und der dju-Landesvorsitzenden Renate Gensch thematisiert u.a. journalistische Arbeit, redaktionelle Zwänge und Bedrohungen aus der rechten Szene.

Karten/verbindliche Anmeldung:

Die Kinokarten erhalten wir zum ermäßigten Preis von 8,90 Euro (Kulturbrauerei) und zu 5 Euro (Moviemento). 

Bitte meldet Euch verbindlich bei Interesse bei Renate.Gensch@gmx.net unter Angabe Eures Namens, Adresse, Mobilnummer und Mailadresse für die jeweilige Veranstaltung verbindlich an

  • Für den 11. November bis spätestens 9. November 2021
  • Für den 12. November bis spätestens 10. November 2021

Die Namenslisten liegen dann an der jeweiligen Abendkasse unter dju/ver.di vor, wo Ihr Eure bestellten Karten bezahlen und abholen könnt.

Hygienekonzepte
Da sich aufgrund der Covid-Pandemie die Hygiene-Maßnahmen ständig verändern, bitten wir Euch au den Internetseiten der beiden Kinos über die jeweiligen Vorschriften zu informieren:
https://www.cinestar.de/berlin-kino-in-der-kulturbrauerei
https://www.moviemento.de/ 

ÜBER DEN FILM

Monitor gehört zu den renommiertesten Politikmagazinen im deutschen Fernsehen und ist seit seiner Gründung im Jahr 1965 bekannt für investigativen, meinungsstarken und häufig auch polarisierenden Journalismus. Heute wird die Sendung alle drei Wochen in der ARD ausgestrahlt und erreicht durchschnittlich zwischen zwei und drei Millionen Zuschauer*innen. Der Dokumentarfilm „Mit eigenen Augen“ beobachtet die Redaktion rund um Moderator und Redaktionsleiter Georg Restle bei der täglichen Arbeit und konzentriert sich dabei auf die Entstehung einer Monitor-Sendung.

Als die ersten Beiträge bereits in Produktion sind, wird öffentlich, dass der Rechtsextremist Stephan E. als dringend tatverdächtig gilt, den CDU-Politiker Walter Lübcke erschossen zu haben. Die Journalist*innen reagieren auf die neue Situation und stellen die geplante Sendung kurzfristig um. Unter Zeitdruck beginnt eine aufwändige Recherche zum Thema Rechtsterrorismus, in deren Verlauf die Redaktion exklusive Informationen zum Tatverdächtigen erhält. Doch als ihre Berichterstattung in Frage gestellt wird, gerät die Produktion ins Stocken. Journalismus bedeutet, Entscheidungen zu treffen. Durch die digitale Revolution werden diese Entscheidungen zunehmend komplizierter. Die „Fake-News“-Debatte, die in den letzten Jahren aufgekommen ist, steht exemplarisch für eine Zeit, die auch als „postfaktisch“ deklariert wird. Falschmeldungen und Gerüchte, die sich in sozialen Netzwerken und Massenmedien in Windeseile verbreiten, prägen unsere Gesellschaft. Journalist*innen und Redaktionen, die diesen Entwicklungen durch seriöse Berichterstattung entgegenwirken wollen, stehen vor großen Herausforderungen sowohl redaktionell, aber auch angeblich „soziale Medien“ durch Hassposts bis massive persönliche Bedrohungen.