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Petition rbbKultur-Radio

Petition rbbKultur-Radio

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,


das rbbKultur-Radio soll ab 2021 mit einer Million Euro weniger auskommen: Das sind 20 Prozent des Programmetats und entspricht pro Jahr rund 4.000 journalistischen Beiträgen über gesellschaftliche Debatten, über Bildung und Stadtentwicklung, Musik und Film, Theater und Literatur. Jeder einzelne ARD-Tatort kostet mehr.

Der Kahlschlag hat nicht nur katastrophale Auswirkungen auf die Mitarbeitenden beim rbbKultur-Radio. Viele Kulturprojekte in Berlin und Brandenburg sind darauf angewiesen, dass wir auf sie aufmerksam machen und sie kritisch begleiten. Wem selbst kein Ausstellungs-, Theater- oder Konzertbesuch möglich ist, aus finanziellen oder anderen Gründen, der kann durch unsere Arbeit dennoch daran teilhaben. Teilhabe an Kultur, Bildung und Information gehört wesentlich zum Auftrag des rbb. Angesichts der Angriffe auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk halten wir es für fatal, wenn der rbb in Zukunft ausgerechnet an der Kultur spart. Die Kultur ist das besondere Kapital der Region Berlin-Brandenburg. Das muss in der ARD noch viel sichtbarer werden als bisher!

Nur gemeinsam ist unsere Protest stark! Jetzt die Petition an die Intendantin des rbb, Patricia Schlesinger, unterschreiben :

openpetition.de/!jqlzf

Diese Online-Petition dazu ist der erste Auftakt. Auf einer Website werden Sie künftig mehr Informationen dazu finden.

https://www.rbbpro.de/rbbkultur2021/


Euer geschäftsführender Senderverbandsvorstand von ver.di im rbb