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Newsletter 3/2020 der Deutschen Journalistinnen und Journalistinnen-Union …

Newsletter 3/2020 der Deutschen Journalistinnen und Journalistinnen-Union (dju) in ver.di Berlin-Brandenburg

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Corona, Corona, Corona – auch, wenn wir alle das Thema schon nicht mehr hören können, so hat uns der Virus fest im Griff.

Trotzdem möchten wir Euch über viele Neuigkeiten informieren.

 

Ver.di-Landesbezirk Köpenicker Straße

für Publikumsverkehr geschlossen

Zum Schutz unserer ver.di-MitarbeiterInnen wurde der Publikumsverkehr im ver.di-Landesbezirk eingestellt!

Die KollegInnen werden nur in einer Notbesetzung vor Ort arbeiten, alle anderen arbeiten im Home-Office. In dringenden Fällen wendet Euch bitte telefonisch, postalisch oder per Mail an die dju bzw. ver.di:

Ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg

Fachbereich Medien, Kunst und Industrie

Köpenicker Str. 30

10179 Berlin

Telefon 030/ 88 66 - 6

Fax 030 / 88 66 – 5900

 

fb08.bb@verdi.de

 

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Presseausweise nur noch per Post

Anträge für den Presseausweis bitte nur noch per Post schicken (an die oben angegebene Postadresse).

Hier könnt Ihr die aktuellen Anträge runterladen:

https://dju-berlinbb.verdi.de/service/++co++3150057c-15ad-11e3-8744-52540059119e

Wir verschicken die fertigen Presseausweise per Post

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dju- und ver.di-Veranstaltungen abgesagt

Alle dju- und ver.di-Veranstaltungen sind zunächst bis Mai abgesagt. Dazu gehört auch unser dju-Medientreff im Aufsturz (Clubraum), Oranienburger Str. 67 /Ecke Tucholskystr., 10117 Berlin-Mitte sowie die geplanten Mediensalons und die Teilnahme am traditionellen Tag der Arbeit am 1. Mai u.a.

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Medientage am Wannsee auf September verschoben

Schweren Herzens mussten unsere Medientage am Wannsee vom 15.-17. Mai auf den 18.-20. September verschieben. Wir werden dann das bereits geplante Programm zum Thema Qualität im Journalismus mit vielen spannenden ReferentInnen, QuerdenkerInnen und praktischen speedlabs in gewohnter Form anbieten. Spätestens Ende Mai soll die Ausschreibung verschickt werden.

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Corona: Infos für Freie und Selbstständige

Aktuell befasst sich auch das Referat Selbstständige mit der Corona-Krise hat ein FAQ veröffentlicht, das wir Euch wärmstens ans Herz legen möchten:

  • Gibt es eine Entschädigung beim eigenen Arbeitsausfall und bei Quarantäne?
  • Gibt es eine Entschädigung bei Auftragsausfällen?
  • Können Kredite helfen?
  • Kann ich Sozialversicherungskosten senken?
  • Wie sieht es mit Steuerentlastungen aus?
  • Bekomme ich Arbeitslosengeld 1?
  • Bekomme ich Arbeitslosengeld 2 und andere Sozialleistungen?
  • Kurzarbeitsgeld: Kann Ähnliches für Selbstständige geregelt werden?

https://selbststaendige.verdi.de/beratung/corona-infopool/++co++aa8e1eea-6896-11ea-bfc7-001a4a160100?fbclid=IwAR0IubQWuOnRu8r3q_38FCNZ3t2tN2Rl90QDTektNkcziMsYi5HOsAog9kk

 

ver.di-Vorschläge für Selbstständige an die Politik:

https://selbststaendige.verdi.de/beratung/corona-infopool/++co++2a19c106-682d-11ea-93bf-001a4a160100

 

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Rechtsschutz

In welchen Fällen greift der Rechtsschutz?

Kostenlosen Rechtsschutz bekommen alle ver.di-Mitglieder - vorausgesetzt, sie haben mindestens drei Monate satzungsgemäßen Beitrag bezahlt und die Klage hat Aussicht auf Erfolg - bei beruflichen, sozialversicherungsrechtlichen Problemen und bei Fragen, die mit den Satzungszielen zusammenhängen.

fb08.bb@verdi.de


Auf der Seite des ver.di-Rechtsschutzes findet Ihr folgende FAQ zu Fragen als Arbeitnehmer rund um Corona

  • Darf ich zu Hause bleiben, weil ich befürchte, mich bei der Arbeit anzustecken?
  • In meinem Betrieb gab es einen bestätigten Corona-Fall. Was bedeutet das für mich?
  • Darf mein Chef mich auf Dienstreise in ein Ansteckungsgebiet schicken?
  • Muss mein Arbeitgeber Desinfektionsmittel und Ähnliches zur Verfügung stellen, um die Infektion am Arbeitsplatz zu verhindern?
  • Darf ich bei der Arbeit einen Mundschutz tragen
  • Darf ich mich weigern, angeordnete Schutzmaßnahmen zu befolgen?
  • Darf mein Arbeitgeber bei einem Verdacht auf eine Corona-Infektion eine ärztliche Untersuchung verlangen?
  • Darf der Arbeitgeber mich nach Hause schicken?
  • Kann ich selbst zu Hause bleiben, wenn ich keine Betreuungsmöglichkeit für meine Kinder habe?
  • Darf mein Arbeitgeber mich fragen, woran ich erkrankt bin?
  • Ich komme gerade aus einem Auslandsurlaub zurück. Schulde ich meinem Arbeitgeber eine Auskunft darüber, wo ich war?
  • Was ist, wenn die zuständige Behörde den Betrieb dichtmacht?
  • Wie sieht es mit meinem Lohnanspruch aus, wenn ich selbst in Quarantäne bin?
  • Bekommen Selbstständige, die wegen des Coronavirus unter Quarantäne stehen, Entschädigungszahlungen?
  • Habe ich Anspruch auf Kurzarbeitergeld?

https://www.verdi.de/themen/recht-datenschutz/++co++37f4d360-58b0-11ea-8408-525400b665de

Für dringende fristwahrende Angelegenheiten (insbesondere Kündigungsschutzklagen) besteht die Möglichkeit sich direkt beim Arbeitsgericht zu melden. Dies kann persönlich bei der Rechtsantragsstelle oder schriftlich bei den Arbeitsgerichten erfolgen.

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AFP Agence France Presse GmbH

Einigung bei 3. Tarifverhandlung

Am 2. März 2020 fand die dritte Tarifverhandlung mit der Geschäftsführung statt. Wir haben mit der Geschäftsführung eine vorläufige Einigung erzielt. Die Arbeitgeber hatten am 28.2.2020 zusätzlich zum Gehaltstarifvertrag (GTV) auch den Manteltarifvertrag (MTV) gekündigt. Wir konnten uns mit dem Arbeitgeber auf die folgenden Verbesserungen und Verschlechterungen einigen:

Verbesserungen GTV

1.   Lineare Gehaltserhöhung aller Gehälter von 2,0 % ab dem 1.4.2020

2.   Einmalzahlung von 295,00 € (Vollzeit) mit Abrechnung 3/2020 oder 4/2020 für die Leermonate 1-3/2020

3.   Erhöhung Tarifgruppe II (1.-3.vollendetes Berufsjahr) von 3219,00€ auf 3450,00 € (+7,18%)

4.   Erhöhung Tarifgruppe III (4.-6.vollendetes Berufsjahr) von 3638,50€ auf 3800,00 € (+4,44%)

5.   Gehaltstarifvertrag Laufzeit ab dem 1.1.2020, kündbar mit einmonatiger Frist zum Monatsende, erstmals zum 31.03.2021.

6.   Manteltarifvertrag Laufzeit ab dem 1.1.2020 erstmals kündbar mit einmonatiger Frist zum Monatsende, erstmals zum 31.3.2022.

 

Verschlechterungen

Alle zum Zeitpunkt der Einigung am 2. März 2020 beschäftigten Arbeitnehmer erhalten einen Bestandsschutz auf den MTV, d.h. alle Gewerkschaftsmitglieder haben einen Anspruch auf den MTV in seiner alten Fassung.

 

Für zukünftige Einstellungen gilt:

  • Keine Anrechnung eines abgeschlossenen Hochschulstudiums nach einem Berufsjahr als Redakteurin als zwei Berufsjahre bei der Eingruppierung. Effekt: Berufsanfängerinnen und Anfänger verbleiben volle drei Jahre in der TG II und nicht wie bisher nur ein Jahr. Dieser Effekt wurde z.T. dadurch abgemildert, dass die TG II und TG III deutlich erhöht worden sind.
  • Bei der Bestellung eines „internen“ Bewerbers als Korrespondent*in wird diese weiterhin in die Tarifgruppe VI eingruppiert, zzgl. des bisher auch gezahlten mtl. Korrespondentenzuschlags von 693,50 €. Externe Bewerber*innen als Korrespondent*in werden je nach Berufsjahr in eine Tarifgruppe eingruppiert, zzgl. des mtl. Korrespondentenzuschlags von 693,50 €

Wir werden das Tarifangebot mit den Gewerkschaftsmitgliedern beraten, diese stimmen dann über die Annahme oder Ablehnung des Tarifvertrages ab. Zudem wird es eine Betriebsversammlung geben auf der wir den Tarifvertrag vorstellen werden.  Es wurde eine Erklärungsfrist beider Seiten zum 25.3.2020 vereinbart.

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Personalabbau und Tarifverhandlungen beim Tagesspiegel

Bei Tagesspiegel hatten die beiden Gewerkschaften im Dezember mit einer aktiven Mittagspause, an der sich über 140 Mitarbeiter beteiligt hatten, einen Haustarifvertrag für Redakteure und Angestellte gefordert.  Die Geschäftsführung hatte beim ersten Verhandlungstermin erklärt, dass sie sich einen Haustarifvertrag gemäß der jeweiligen Flächentarifverträge für Redakteure und Angestellte wünschen. Bei einem weiteren Termin sollten ver.di/dju und DJV die wirtschaftliche Lage des Tagesspiegel vorgestellt werden. Doch schon vor dem Termin kündigte der Chefredakteur nun jedoch eine Kürzung des Redaktionsbudgets um fünf Prozent, Umstrukturierungen und unter anderem die Schließung der Fotoabteilung an.

Da in Verlag und Redaktion des Tagesspiegels nun auch die ersten Corona-Fälle aufgetreten sind, wurde der für den 12. März geplant Verhandlungstermin abgesagt, was wir nachvollziehbar und richtig finden.

Wir sind mit der Geschäftsleitung dabei, zeitnah einen neuen Termin zu finden und werden dann umgehend informieren.

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https://www.facebook.com/bbdju/

Wir werden regelmäßig über den aktuellen Stand informieren.

Unter  https://medien-kunst-industrie-bb.verdi.de/ (regional) www.verdi.de finden sich immer aktuelle Neuigkeiten und Informationen zu politischen und arbeitsrechtlichen Entwicklungen rund um die Pandemie.

BLEIBT GESUND! SOLIDARISCH MEISTERN WIR DIESE KRISE!