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Newsletter 4/2019 der Deutschen Journalistinnen und Journalistinnen-Union …

Newsletter 4/2019 der Deutschen Journalistinnen und Journalistinnen-Union (dju) in ver.di Berlin-Brandenburg

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten Euch wieder über unsere Aktivitäten, Branchenneuigkeiten und Termine informieren.

 

dju-Medientreff

Der erste dju-Medientreff mit Service-Themen für Freie und Festangestellte zum Thema Altersversorgung liegt hinter uns.

Der nächste dju-Medientreff ist

 

am kommenden Dienstag, dem 8. Oktober 2019, ab 19 Uhr im Aufsturz (Clubraum)

Oranienburger Str. 67 /Ecke Tucholskystr., 10117 Berlin-Mitte, direkt am S-Bahnhof Oranienburger Straße.

 

Thema:

Vertragsrecht – die richtige Vereinbarung mit Auftraggebern treffen
Tipps und Tricks, um faire Honorare zu erhalten

 

Referent:

Norbert Lippok, ver.di-Rechtssekretär

 

https://www.google.de/maps/place/Oranienburger+Str.+67,+10117+Berlin/@52.52502,13.389756,17z/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x47a851e865cc0adb:0xb2052fe094f1a97a!8m2!3d52.52502!4d13.39195

 

http://www.aufsturz.de/

Der dju-Medientreff findet zukünftig jeden 2. Dienstag im Monat im Aufsturz um 19 Uhr statt.

 

Nächste Termine in 2019:

  • 12. November: Thema: „Online-Plattformen als journalistische Berufsperspektive“ mit u.a. mit Birgitt Eltzel (Lichtenberg-Marzahn - Die Online-Zeitung für den Osten) u.a.
  • 10. Dezember: geplantes Thema „Blogger und Influencer“

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BAföG -Schuldenerlass – Frist läuft

 

Mit der letzten BAföG-Novelle gibt es jetzt in einem kurzem Zeitfenster die Möglichkeit auf Schuldenerlass:

"Wer den Darlehensanteil seines BAföG trotz nachweisbaren Bemühens aufgrund schlechter wirtschaftlicher Verhältnisse nicht binnen 20 Jahren tilgen kann, dem wird die (Rest-)Schuld erlassen.“ Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

Hier Links für Infos:

 "Regelung für Altschuldner (gilt für alle, die BAföG-Darlehen vor September 2019 bezogen haben)

Alle, die bereits vor September 2019 mind. einmal BAföG bezogen haben, sind „Altschuldner“. Das gilt selbst dann, wenn sie auch im September 2019 oder später weiter oder wieder BAföG beziehen.

Auf Antrag (der ab 1.September 2019, spätestens jedoch bis Ende Februar 2020 zu stellen ist) können Altschuldner von der Neuregelung profitieren, dass künftig dann immer noch vorhandene BAföG-Schulden nach 20 Jahren Rückzahlungszeitraum erlassen werden können. Ein solcher Antrag ist sinnvoll, außer die Rückzahlung ist sowieso in wenigen Monaten zu Ende, man hätte sich während der Rückzahlung nicht ausreichend korrekt verhalten oder befürchtet, in Zukunft zu chaotisch zu sein, um das zu gewährleisten."

 

https://www.bafoegini.de/doku.php/erlass

https://www.bva.bund.de/DE/Services/Buerger/Schule-Ausbildung-Studium/BAfoeG/bafoeg_node.html

https://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/rueckzahlung-freistellung-ende.php

 

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dju-Fotoausstellung in der ver.di-MedienGalerie

 

Wie im Vorjahr findet auch in diesem Jahr wieder eine Fotoausstellung der dju Berlin-Brandenburg in der ver.di-MedienGalerie, Dudenstraße 10, 10965 Berlin, rund um 30 Jahre Mauerfall vom 31. Oktober bis 13. Dezember 2019 statt. Hier werden die Bilder und Sichtweisen zweier Fotografen aus Ost- und Westsicht zu sehen sein.

 

Berlin um '89' - Zeiten des Umbruchs

Fotografien von José Giribás und Lothar M. Peter

 

Ausstellungseröffnung 31. Oktober, 18 Uhr, sowie noch begleitende Veranstaltungen. Weitere Infos demnächst.

 

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Kurz notiert:

 

  • DuMont hat seine Zeitungen Berliner Zeitung, Berliner Kurier und Berliner Abendblatt samt Verlag und Druckerei an das Berliner Unternehmer-Ehepaar Silke und Holger Friedrich verkauft. Das Bundeskartellamt muss dem Verkauf noch zustimmen. In den Redaktionen herrschte zunächst einmal Erleichterung. dju und ver.di  hoffen, dass die mit DuMont ausgehandelten Tarifverträge dort umgesetzt werden. Allerdings sorgte eine Aussage im Spiegel-Interview mit den neuen Eigentümern für Nachdenklichkeit. Silke Friedrich: „Im Moment sieht es so aus. Die Leute wirken erlöst, und wir laden alle ein mitzugehen. Wir wollen bis Weihnachten herausfinden, wie viel Personal wir brauchen, mit welchen Fähigkeiten. Und die, die nicht mitmachen wollen oder können, gehen irgendwann von selbst. Sie haben jetzt niemanden mehr, hinter dem sie sich verstecken können. So war es an unserer Schule auch. Aber es gibt dort eben auch Lehrer, die nach zwölf Jahren noch dabei sind. und eine Verbesserung der finanziellen Bedingungen für die MitarbeiterInnen durchzusetzen.“

  • Sparprogramm bei Springer: Springer stellte sein erwartetes Sparprogramm vor. Der Verlag stellt die Werktags-Ausgabe der "Welt kompakt" ein, ebenso den Hamburger Regionalteil der "Welt". Auch das Wirtschaftsmagazin "Bilanz" verschwindet. Bei "Auto Bild" und "Computer Bild" soll es nur noch die Haupttitel sowie Spezialmagazine geben. In Berlin verteilt Springer die Aufgaben seiner Boulevard-Titel: Die "B.Z." ist für die regionalen Inhalte zuständig, die sie auch der "Bild" liefert, andersherum steuert die "Bild"-Redaktion die überregionalen Geschichten für die "B.Z." bei. "Bild" und "Bild am Sonntag" zusammenwachsen. Insgesamt will Springer 50 Mio. Euro sparen.


Die Einsparungen gehen einher mit einem nicht genau bezifferten Personalabbau in Verlag, Redaktion sowie der Vermarktung. Neben Vorruhestandsregelungen will Springer Freiwillige durch Abfindungs-Angebote finden. Neben den Sparmaßnahmen gibt es auch Investitionen: In den kommenden drei Jahren will Springer insgesamt 100 Mio. Euro investieren, insbesondere in Live-Videos.