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ver.di fordert einen Tarifvertrag

Berliner Vorwärtsverlag

ver.di fordert einen Tarifvertrag

26.07.2013 - Die ca. 35 Beschäftigten der Berliner vorwärts Verlagsgesellschaft mbH arbeiten in einem Verlagshaus mit einer langen Tradition. Das Verlagshaus ist heute neben der Herausgabe der SPD-Mitgliederzeitschrift vorwärts, sowie „DEMO“ und „blick nach rechts“ auch mit der Durchführung von Veranstaltungen für die SPD tätig. Der Verlag ist nicht in Tarifbindung und hat in den vergangenen Jahren nicht mal einen Inflationsausgleich an alle Beschäftigten geleistet.

„Bis 1998 war der Verlag in Tarifbindung. Es würde dem Verlagshaus gut zu Gesicht stehen, regelmäßig an seine Verlagsangestellten und Redakteure mindestens einen Inflationsausgleich zu zahlen“, sagt Jörg Reichel, der zuständige ver.di-Gewerkschaftssekretär. Reichel weiter: „Politische Kommunikation per Mitgliederzeitschrift und Events sind ein schwieriges Geschäftsmodell. Umsätze können nur aus Mitgliedsbeiträgen, Abonnenten, Anzeigen und Sponsoring erwirtschaftet werden. Dieses Geschäftsmodell darf aber nicht auf dem Rücken der Beschäftigten stattfinden. Tarifbindung und regelmäßiger Inflationsausgleich sind auch für den Vorwärtsverlag vertretbar. Die Mitgliederzeitschrift der SPD braucht einen Tarifvertrag.“