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"Innocence in Danger" - ver.di fordert offenen Umgang mit der …

"Innocence in Danger" - ver.di fordert offenen Umgang mit der Presse

03.12.2010 - Die Verleumdungsklagen des Vereins „Innocence in Danger“ (IiD) gegen die kritische Berichterstattung über die mangelnde Transparenz des Vereins in der Frankfurter Rundschau und Berliner Zeitung wird von ver.di kritisiert. „Von einem solchen juristischen Schritt sollte der Verein absehen und zudem offen auf die Anfragen von Redaktionen wie der DuMont Redaktionsgemeinschaft reagieren“, erklärte der ver.di-Mediensekretär Matthias von Fintel.

Der Verein bemühe sich mit großem Aufwand um Medienpräsenz und öffentliche Aufmerksamkeit und damit um Spendeneinnahmen, so von Fintel weiter. Im Gegenzug gäbe es auch ein gesteigertes öffentliches Interesse, dass die zu erwartende sachgemäße Verwendung der Spendengelder insbesondere auf Anfragen von Pressevertretern dargelegt wird. Einen konstruktiven Umgang mit solch berechtigten Auskünften habe der Verein vermissen lassen und die Klage-Androhung zeuge zumindest von schlechtem Stil bei den Vereins-Repräsentanten. „Journalistische Medien haben die Aufgabe hinter die Kulisse zu schauen, der Verein Innocence in Danger wollte dies verhindern,“ kritisiert von Fintel abschließend.