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Petition: Freie in den Personalrat

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Petition: Freie in den Personalrat

11.02.2013 - Die Unterzeichner der Petition fordern die politischen Verantwortlichen, insbesondere die Koalitionsparteien von SPD und CDU in Berlin sowie SPD und die Linke in Brandenburg auf, sich endlich für die Rechte freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im rbb einzusetzen. Die Politiker werden aufgefordert, die anstehende Änderung des Rundfunkstaatsvertrages zu nutzen, damit Freie im rbb endlich auch durch den Personalrat vertreten werden, wie dies in anderen Rundfunkanstalten etwa beim Saarländischen Rundfunk, dem HR, WDR, Radio Bremen, dem ZDF und demnächst auch dem SWR selbstverständlich ist.

Im rbb arbeiten neben den rund 1800 Festangestellten fast eben so viele feste Freie (§12a Tarifvertrag für arbeitnehmerähnliche Personen TvaäP). Sie arbeiten programmgestaltend gemeinsam mit Festangestellten in gemischten Redaktionen und Teams, freie Kameraleute, Cutter, Tontechniker, MAZ-Ingenieure, Redakteure, Autoren und Realisatoren. Es ist längst nicht mehr nachvollziehbar, warum ausgerechnet diese Kolleginnen und Kollegen nicht die gleichen Vertretungsrechte haben sollten wie die Festangestellten und nicht auch durch den Personalrat vertreten werden können.

Diese nicht nachzuvollziehende Benachteiligung und Diskriminierung freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im rbb muss endlich beendet werden!