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13 Tochterunternehmen vom Berliner Verlag und DuMont zu Tarifverhandlungen …

13 Tochterunternehmen vom Berliner Verlag und DuMont zu Tarifverhandlungen aufgefordert

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

ver.di hat am 22. November 2016 die 13 Tochterunternehmen rund um die Berliner Zeitung und den Berliner Kurier zu Tarifverhandlungen über einen Sozialtarifvertrag, Altersteilzeit und zum Teil zu Überleitungstarifverträgen aufgefordert.

  1. Berliner Verlag GmbH
  2. Berliner Kurier GmbH
  3. BerlinOnline Stadtportal GmbH und Co. KG
  4. Berlin24 Digital GmbH
  5. BVZ Anzeigenzeitungen GmbH
  6. BVZ BM Vermarktung GmbH
  7. BVZ Berliner Lesermarkt GmbH
  8. DuMont Facility Management GmbH
  9. DuMont Process GmbH
  10. DuMont Dialog GmbH
  11. DuMont Redaktionsgemeinschaft mbH
  12. DuMont Media Service GmbH Berlin
  13. DuMont Systems GmbH & Co. KG

Die Tarifverhandlungen richten sich im Kern auf

  • sechs Unternehmen, die zur Zeit konkret Personal abbauen, ihren Betrieb einstellen oder verkauft werden, wie die Berliner Verlag GmbH, Berliner Kurier GmbH, DuMont Systems GmbH & Co. KG,  BVZ Berliner Lesermarkt GmbH, die DuMont Dialog GmbH und die Rege 2 der DuMont Redaktionsgemeinschaft mbH.
  • neun Unternehmen, die 2017 die Möglichkeit haben, dank geänderter gesetzlicher Rahmenbedingungen (9. GWB-Novelle) mit anderen Verlagshäusern in Berlin zu kooperieren und dadurch Personal abbauen zu können.

Zudem fordern ver.di/dju, dass die Journalist*innen und Verlagsangestellten, die in der neuen Berliner Newsroom GmbH anfangen, zu tariflichen Arbeitsbedingungen beschäftigt werden und beim Übergang von der Berliner Zeitung und dem Berliner Kurier alle Ansprüche aus dem alten Arbeitsvertrag wie Beschäftigungsjahre, Tarifbindung etc. zumindest einzelvertraglich behalten.

Für alle Angestellten, einschließlich der Redakteure, fordert ver.di eine Abfindung in Höhe von 1,5 Monatsgehältern je Beschäftigungsjahr im Falle einer betriebsbedingten Kündigung. ver.di rechnet in den kommenden Monaten mit weiteren Kündigungen. Die Arbeitgeber haben einen ersten Verhandlungstermin am 2.12.2016 und am 13.12.2016  für Verhandlungen über einen Sozialtarifvertrag bestätigt. Die Aufnahme von Tarifverhandlungen über einen Überleitungstarifvertrag, Altersteilzeittarifvertrag und einen gemeinsamen Betriebsrat für Berliner Verlag, Kurier GmbH, Redaktionsgemeinschaft GmbH und Berlin24 Digital GmbH wurde von allen Unternehmen abgelehnt. Wir haben dem Arbeitgeber eine Nachfrist zum Nachdenken gegeben. Sonst sehen wir uns nicht mehr in der Friedenspflicht zu diesen Themen.

 

Berlin, 29. November 2016