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Stellungnahme des dju-Landesvorstandes Berlin-Brandenburg zu …

Stellungnahme des dju-Landesvorstandes Berlin-Brandenburg zu angeblichen Äußerungen unserer dju-Landesvorsitzenden bei RT Deutsch:

Im Internet und insbesondere auf Facebook kursiert gegenwärtig ein Artikel von RT Deutsch unter dem Titel " Der Niedergang der Berliner Printmedien - ist wirklich das Internet schuld?". Ursache dieses Niederganges, so verbreitet darin Peter Bartels, der ehemalige BILD-Chefredakteur und jetzige Autor des rechtsradikalen Kopp-Verlages, sei vor allem die Entfernung der Zeitungen von ihren Lesern, insbesondere in der Flüchtlingsfrage. Der Tenor dieses Artikels reiht sich ein in die Propaganda von AfD, Pegida und Co. gegen die angeblichen Lügenmedien.

In diesem Artikel wird allerdings auch Renate Gensch, stellvertretende Bundesvorsitzende der dju und Vorsitzende unseres Landesverbandes dahingehend zitiert, dass die Verleger es nicht verstanden hätten, auf die Herausforderungen des Internets angemessen zu reagieren.

Diese richtige Einschätzung äußerte sie in einem Gespräch mit Matthias Bothe, einem früheren Mitarbeiter des Berliner Verlages. Der verwendete dann das Zitat ohne das Wissen von Renate Gensch für den genannten Artikel auf RT Deutsch, für den im übrigen die Ehefrau von Mathias Bothe als Autorin zeichnete.

Renate Gensch hätte RT Deutsch wissentlich nie ein Interview gegeben.

Dazu wird für den RT-Beitrag ein Foto von Renate Gensch verwendet, das auf der Internetseite der dju erschienen war und für das RT Deutsch keinerlei Nutzungsrechte hat und nie bekommen hätte.

Der dju-Landesvorstand Berlin-Brandenburg verurteilt dieses unseriöse Vorgehen von RT Deutsch und verwahrt sich gegen alle Versuche, für die rechtsradikale Propaganda von RT Deutsch vereinnahmt zu werden.

Berlin, den 4.11.2017