Nachrichten

Beschäftigte machten erfolgreich die Welle

LaOla beim rbb

Beschäftigte machten erfolgreich die Welle

Kröte ver.di kroete  – "Diese Kröte schlucken wir nicht!" - Protestsymbol der rbb-Kollegen.

23.10.2009 - Den Anfang machten ab 9.00 Uhr die Kolleginnen und Kollegen der Kameraabteilung. Das Kameralager, der Support INews und DPS, das Zentrallager, die Besatzung des FÜ4 und die Mannschaft aus Studio A in Berlin legten im Laufe des Vormittags die Arbeit nieder. Darauf schlossen sich der Sysemservice, die Grafiker, die Belegschaft des Abendschaustudios sowie die Studiobelegschaften der beiden Studios in Potsdam der Streik-Welle an.

Auswirkungen auf das Programm

Folge des Streiks war, dass nur noch vorproduzierte Sendungen gezeigt werden konnten und die Abendschau mit einem Notprogramm live vom Tauentzien in Berlin die Abendschau und Brandenburg aktuell ersetzte. Die MAZ, der Schaltraum in Berlin, der Schnitt und die SAW in Potsdam hatten sich dem Arbeitskampf angeschlossen, was letztlich zu einem Komplettausfall von rbb-aktuell führte. Abendschau-Moderator Sascha Hingst entschuldigte sich bei den Zuschauern für die etwas holprige Außensendung und wies auf den Streik hin.

Betroffen war bereits die Sendung vor der Abendschau. Im rbb-Videotext hieß es: "Wegen tariflicher Auseinandersetzungen im rbb sendet "zibb" eine Wiederholungssendung."

Um 21.45 Uhr wurde nicht wie gewohnt rbb-aktuell gesendet, sondern zur Konserve gegriffen: Die Zuschauer mussten mit „Gesichter Brandenburgs – Der Hüttenwirt“ vorlieb nehmen.

Die dju Berlin-Brandenburg gratuliert den Kolleginnen und Kollegen zu ihrer machtvollen Welle durch den rbb!