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Chance zum Fortbestand der Nachrichtenagentur aktiv nutzen

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Chance zum Fortbestand der Nachrichtenagentur aktiv nutzen

17.12.2012 - Die Deutsche Journalistinnen und Journalisten-Union (dju) in ver.di  fordert den neuen Investor der Nachrichtenagentur dapd auf, die  Chancen auf einen erfolgreichen Fortbestand des Unternehmens durch  ein verändertes Geschäftsgebaren aktiv zu nutzen. Es bestehe eine  "realistische Chance" für den Fortbestand der Nachrichtenagentur,  sagte dju-Bundesgeschäftsführerin Cornelia Haß zur Übernahme der  insolventen Agentur dapd durch den Investor Ulrich Ende.  

Dabei sei zu hoffen, dass sich die neuen Gesellschafter und eine neue Geschäftsführung journalistische Kompetenz und seriöses  Nachrichtengeschäft in den Mittelpunkt ihres unternehmerischen  Handelns stellten. Die rund 200 verbliebenen Beschäftigten der dapd  benötigten zuallererst eine verlässliche Perspektive und sichere  Arbeitsplätze: "Rund 100 Beschäftigte hat das ruinöse  Geschäftsgebaren der ehemaligen Gesellschafter bereits den  Arbeitsplatz gekostet. Es sollte den neuen Verantwortlichen eine  Lehre sein, dass sie nicht einfach weiter auf Preisverfall und  sinkende Löhne setzen können", mahnte Haß.