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Inforadio, rbb-Videotext und ARD-Hauptstadtstudio bestreikt

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Inforadio, rbb-Videotext und ARD-Hauptstadtstudio bestreikt

Streik beim rbb Christian von Polentz/transitfoto.de rbb-Streik  – "Diese Kröte schlucken wir nicht" teilten die Beschäftigten des rbb der Geschäftsleitung mit.

01.10.2009 - Rund 500 feste und freie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des rbb haben am Donnerstag, den 1. Oktober 2009, an einem Warnstreik vor dem Fernsehzentrum in Berlin teilgenommen. Aufgerufen hatten die Gewerkschaften ver.di und djv, nach dem die Tarifverhandlungen über Gehälter und Honorare gescheitert waren. An dem Streik nahmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von allen Standorten und aus allen Bereichen teil.
Während des Streiks von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr musste das Inforadio des rbb seinen Sendebetrieb einstellen, stattdessen wurde Programm vom MDR gesendet. Weitere Beeinträchtigungen im Betriebsablauf gab es im Hauptstadtstudio und am Standort Potsdam des rbb.

Streik beim rbb Christian von Polentz/transitfoto.de rbb Streik  – Renate Gensch (links), Mitglied im dju-Landes- und Bundesvorstand und Susanne Stumpenhusen (rechts), ver.di-Landesbezirksleiterin und Mitglied im rbb-Rundfunkrat sprachen auf der Streikversammlung.

Der Warnstreik stand unter dem Motto: Genug gespart am Programm und denen, die es machen. Die Beschäftigten fordern Gehalts- und Honorarerhöhung, die sie wieder an das ARD Gehaltsniveau heranbringt.

Die Streikenden haben die rbb-Geschäftsleitung aufgefordert, schnell mit den Gewerkschaften einen entsprechenden Tarifvertrag abzuschließen. Sollte sich die Geschäftsleitung des rbb nicht bewegen, sind weitere Streikaktionen angekündigt.

Die dju in ver.di Berlin-Brandenburg gratuliert den Kolleginnen und Kollegen vom rbb zu diesem  machtvollen Signal!