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Freier Zugang für Castor-Berichterstattung

Freier Zugang für Castor-Berichterstattung

18.11.2011 - Bevor in der kommenden Woche der Castor-Transport Deutschland erreicht, macht die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di (dju) darauf aufmerksam, dass der von den Journalistenorganisationen und den Verlegerverbänden seit Jahren einheitlich nach den gleichen Kriterien der Hauptberuflichkeit ausgestellte Presseausweis auch hier zum Zutritt zu allen Orten und Ereignissen berechtigt.

„Das ist im Vorfeld der Demonstrationen und Veranstaltungen mit der zuständigen Polizeipressestelle eindeutig geklärt worden. Medienvertreter, die im Besitz eines von dju, DJV, VDS, Freelens, BDZV oder VDZ ausgestellten Presseausweises sind, können sich gegenüber kontrollierenden Beamten darauf berufen“, sagte dju- Bundesgeschäftsführerin Cornelia Haß. Der Polizei seien Aussehen, Merkmale und Sicherheitskriterien dieses Ausweises bekannt. „Die von der Polizeipressestelle angebotene Akkreditierung ist freiwillig. Sie soll und kann der Erleichterung dienen, aber sie ist kein Ausschlusskriterium gegenüber Pressevertretern, die sich mit dem von uns ausgestellten Ausweis als Journalisten ausweisen“, macht Haß deutlich.

Im Zusammenhang mit dem Castortransport durch Niedersachsen macht die dju auf das Gorleben-Projekt der dju-Hochschulgruppe Hannover und der Jungen Presse Niedersachsen aufmerksam. Dabei wird ab 23. November ein Nachwuchs-Presse-Camp in Dannenberg eingerichtet. Ziel ist die Vernetzung von jungen Medienschaffenden mit solchen, die schon mehr Erfahrungen haben. Es wird eine Live-Berichterstattung geben, die sowohl als Blog als auch in einer Printausgabe täglich über die Ereignisse informiert. Der Blog informiert überregional, die Tageszeitung wird vor Ort gedruckt und in den Camps und unter den Demonstrierenden verteilt.

Link zum Gorleben-Projekt