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dju in ver.di verurteilt erneute Neonazi-Attacke auf Lausitzer Rundschau

08.09.2014 - Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di verurteilt die erneute Attacke von Neonazis gegen eine Lokalredaktion der Lausitzer Rundschau als „üblen Einschüchterungsversuch“. Über Nacht wurde das Redaktionsbüro in Spremberg mit rechtsextremen Parolen und Drohungen verschmiert.

Der Vorsitzende der dju in ver.di, Ulrich Janßen, hat den Kolleginnen und Kollegen der bedrohten Redaktion in einem Brief die Solidarität und Anerkennung der dju in ver.di ausgedrückt. In dem Schreiben heißt es: „Wir sind entsetzt über den erneuten Angriff von Neonazis auf Euch. Die dju in ver.di hat großen Respekt vor Eurer Haltung gegen die wiederholten Einschüchterungsversuche von Rechtsextremen. Wir möchten Euch danken dafür, dass Ihr diesen Versuchen mutig begegnet und die Pressefreiheit durch Euer konkretes journalistisches Handeln verteidigt.“
 
Janßen hat der bedrohten Redaktion darüber hinaus die volle Unterstützung der dju in ver.di zugesichert.