Nachrichten

30 Jahre Künstlersozialkasse - ein Zukunftsmodell

KSK

30 Jahre Künstlersozialkasse - ein Zukunftsmodell

12.08.2012 - "Die Künstlersozialkasse ist für selbstständige Kultur- und  Medienschaffende und damit für viele Tausend ver.di-Mitglieder eine  unverzichtbar wertvolle Institution ihrer sozialen Absicherung." So  beglückwünscht der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten  Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, die Einrichtung, die am 13. August 1982 mit Inkrafttreten der Verordnung über ihre  Satzung ihre Arbeit aufnahm. Seit ihrer Entstehung hat sich die  Künstlersozialkasse (KSK) immer wieder bewährt. Wertschätzung genießt sie heute nicht nur bei den derzeit 175.000 Versicherten, sondern  auch bei allen sozialpolitischen Expertinnen und Experten aus Politik und Wissenschaft.  

"Für die derzeit aktuellen Planungen zur Altersvorsorgepflicht aller  Selbstständigen sollte sich Bundessozialministerin von der Leyen ein  Beispiel an den Rahmenbedingungen der KSK nehmen", regte Werneke an.  Insbesondere nannte er in diesem Zusammenhang die Einbeziehung in die gesetzliche Rentenversicherung ohne Wahlfreiheit, denn "nur so ist es ansatzweise realistisch, ungebrochene Versicherungsbiografien zu  ermöglichen, die zu einer armutsfesten Altersversorgung führen  können." Bei der Bemessung der Beitragshöhe für Selbstständige seien  nicht für viele utopisch hohe Pauschalsätze, sondern - wie bei der  Versicherung über die KSK - die realen Einkommen heranzuziehen.  Vorbildlich sei bei der seit 30 Jahren bewährten Institution KSK  schließlich auch die Beteiligung der Auftraggeber an den  Sozialversicherungskosten.