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Morgen dritte Verhandlungsrunde für Zeitungsredakteure

Morgen dritte Verhandlungsrunde für Zeitungsredakteure

07.12.2010 - Die Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen gehen morgen in Berlin in die dritte Runde.

Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di fordert angemessene Tariferhöhungen für die Gehälter der angestellten Redakteurinnen und Redakteure ebenso wie für die Honorare der arbeitnehmerähnlichen freien Zeitungsjournalisten. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) verlangt hingegen Einschnitte in die Gehälter junger Journalisten. Das wäre aus Sicht der dju in ver.di ein Schritt zur Abwertung des Berufsbildes. Weiterhin fordert der BDZV, dass Zeitungsverlage ohne sachliche Gründe in den nächsten drei Jahren das tarifliche Urlaubsgeld für alle Redakteurinnen und Redakteure streichen dürften. Auch das lehnt ver.di klar ab.

„Wir wollen eine zukunftsgerichtete Tarifpolitik für Zeitungsredaktionen. Dafür müssen die Arbeitsplätze in Redaktionen ihre Attraktivität behalten. Außerdem muss Tarifdumping über Leiharbeit und unfair bezahlte freie Journalistinnen und Journalisten beendet werden“, erklärte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende und Verhandlungsführer Frank Werneke.