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ver.di lehnt Einschnitte in den Manteltarif für Zeitschriftenredaktionen …

ver.di lehnt Einschnitte in den Manteltarif für Zeitschriftenredaktionen ab

23.11.2009 - Die Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 9.000 an Zeitschriften angestellten Redakteurinnen und Redakteure sind nach der zweiten Runde ohne Ergebnis vertagt worden. Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di und der Deutsche Journalistenverband (DJV) lehnen die vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) geforderten Einschnitte und Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen ab.

Auch etwa 150 Redakteurinnen und Redakteure aus Hamburger Zeitschriftenverlagen sprachen sich gegen eine Absenkung ihres Einkommens und schlechtere Arbeitsbedingungen aus und protestierten vor dem Verhandlungshotel.

„Der VDZ muss seine unzeitgemäßen Forderungen zurücknehmen“, machte ver.di-Verhandlungsführer Matthias von Fintel deutlich. „Der Protest aus den Zeitschriften-Redaktionen war daher hilfreich, um die Verleger zum Einlenken zu bewegen.“

Die Gewerkschaften ihrerseits haben die Zeitungsverleger aufgefordert, über die Verlängerung des Beschäftigungssicherungstarifvertrages, bezahlte Qualifizierungsansprüche und Einbeziehung der Onlineredakteure in die Tarifverträge zu verhandeln.

Die Tarifverhandlungen werden am 21. Januar 2010 in Berlin fortgesetzt.