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rbb: Einigung beim Gehalts- und Honorarabschluss 2015

rbb: Einigung beim Gehalts- und Honorarabschluss 2015

Der ver.di-Senderverband im rbb teilt mit:

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

in einer langen Verhandlungsrunde haben wir uns gestern Abend mit der Geschäftsleitung des rbb auf Eckpunkte für einen Abschluss zum Gehaltstarifvertrag 2015 geeinigt.

Wir freuen uns, dass wir ein Ergebnis erreicht haben, das über dem ARD-Durchschnitt liegt und mehrere soziale Komponenten enthält.

Für die Festen:
1. Oktober 2015 Erhöhung der Gehälter um 2 Prozent
1. Oktober 2016 Erhöhung der Gehälter um 2 Prozent
mindestens jedoch um 75 EUR
Der Familienzuschlag wird ebenfalls jeweils um 2 Prozent erhöht.
Für den Fall einer ARD-weiten Einigung zur Altersversorgung bis spätestens 31.3.2017 werden ggf. 0,4 Prozent in die Gehaltstabelle eingearbeitet.

Für die Auszubildenden:
1. Oktober 2015 Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 2,1 Prozent
1. Oktober 2016 Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 2,3 Prozent

Für die Freien:
1. Oktober 2015 Erhöhung der tatsächlich gezahlten Honorare um 2,1 Prozent
1. Oktober 2016 Erhöhung der tatsächlich gezahlten Honorare um 2,3 Prozent
Entsprechende Dynamisierung der Kappungsgrenze und der Höchstgrenze für die soziale Schutzbedürftigkeit.
Ein Betrag von 110.000 EUR pro Jahr wird für einen einheitlichen Honorarrahmen Programm verwendet. Sollten die Honorarrahmen-Tarifverhandlungen bis zum 30. September 2017 nicht abgeschlossen sein, wird der Gesamtbetrag an die überwiegend im rbb beschäftigten arbeitnehmerähnlichen Personen zu gleichen Teilen ausgeschüttet.

Für die Versorgungsempfänger werden die Pensionen entsprechend erhöht. Wir bedauern es sehr, dass es auf Grund der massiven Blockadehaltung des Journalistenverbandes (JVBB) keinen einheitlichen Sockelbetrag geben konnte, der die unteren und mittleren Einkommen stärker gefördert hätte.
Der genaue Wortlaut des Abschlusses muss noch formuliert werden und steht wie immer unter Gremienvorbehalt. Die Tarifkommission von ver.di und der rbb-Verwaltungsrat müssen noch zustimmen.

Eure ver.di Verhandlungskommission
Berlin/Potsdam 14.10.2015