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Veranstaltung: Pressefreiheit in der Türkei - Diskussion mit …

Veranstaltung: Pressefreiheit in der Türkei - Diskussion mit dem türkischen Gewerkschafter Mustafa Kuleli

Journalismus ist kein Verbrechen

Zur Situation des Journalismus in der Türkei

Türkei: 150 Journalistinnen und Journalisten im Gefängnis, viele weitere im Exil. Ihr Vergehen? Sie sind Journalist_innen. Ihre Perspektiven? Düster. Nach dem Referendum hat Staatspräsident Erdogan den bereits seit Juli vergangenen Jahres geltenden Ausnahmezustand um weitere drei Monate verlängert. Damit können die verhafteten Medienschaffenden bis zu fünf Jahre ohne Verfahren festgehalten werden.

Wir haben den Generalsekretär der Türkischen Journalistengewerkschaft TGS Mustafa Kuleli eingeladen, um über die aktuelle Situation der Journalistinnen und Journalisten in der Türkei zu berichten. Im Januar erhielt die TGS den Willy-Brandt-Preis für besonderen politischen Mut verliehen bekommen.

Als weiteren Gäste haben wir Erk Acarer, Redakteur taz.die tageszeitung und Ömer Erzeren, freier Journalist und Buchautor eingeladen.  Erk Acarer wurde 1972 geboren. Nach Tätigkeiten für die Tageszeitungen Milliyet, Sabah und Cumhuriyet begann er als Reporter für die 'Zeitung Birgün zu arbeiten, wo er noch heute tätig ist. Erk Acarer gewann 2016 den renommierten Metin Göktepe Journalistenpreis und 2017 den Preis für unabhängige Journalisten. Ömer Erzeren ist ein türkischer Buchautor und freier Journalist für zahlreiche deutschsprachige Tageszeitungen. Er lebt seit zwei Wochen in Berlin. Zuletzt veröffentlichte er den Roman „Eisbein in Alanya“.

 

Diskussion

Mustafa Kuleli, Türkische Journalistengewerkschaft TGS

Erk Acarer, Journalist, taz.die tageszeitung

und Ömer Erzeren, freier Journalist und Buchautor

 

Dienstag, 9. Mai 2017, 19:00 Uhr

im ver.di Gewerkschaftshaus

(ver.di, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin, Raum Nabucco)